Malalai

3. Oktober 2015, ab 17 Uhr,
Aula der Hochschule für bildende Künste Hamburg im Lerchenfeld 2,
freier Eintritt

Wir laden Euch zu einem gemeinsamen Fest mit Essen und Theater in die Aula der Hochschule für bildende Künste in Hamburg ein. Der märchenhafte Jugendstilsaal der Kunsthochschule wird mit Tischreihen und Sitzgelegenheiten bestückt. Es gibt Tee und Gebäck sowie afghanische Spezialitäten. Ahmed Seyar, Ali Reza, Edris, Ehsan, Elyas, Farshad, Hares, Mojtaba, Narges, Nilab, Omid, Ramin, Sahar, Sahel, Sanam und Schahabedin – 16 afghanische Jugendliche aus Hamburg – treffen auf die Lebensgeschichte von Malalai, die vor 35 Jahren aus Afghanistan auswanderte und heute in Berlin einen Kiez-Bioladen betreibt. Die Jugendlichen erzählen Malalais Geschichte spielerisch und assoziativ nach und ergänzen sie in Improvisationen, musikalischen und choreographischen Versatzstücken, einem Puppenspiel und dokumentarischen Filmen um eigene Erfahrungen und Vorstellungen.

Jeder, der mit uns feiern will, ist herzlich willkommen. Wenn Ihr etwas zu Essen und zu Trinken mitbringen könnt und möchtet, schreibt uns bitte per Mail oder auf Facebook – wir koordinieren das dann. Wir freuen uns, mit Euch zu feiern!

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KALKWERK

"Selten wirken Instrumentalisten in schauspielerischer Funktion auf der Bühne wirklich authentisch, aber in Albert Langs Inszenierung gelingt es. Ohne jede Theatralik stellen sie die kollektiv über den Hergang des Mordes mutmaßende Dorfbevölkerung dar und bewegen sich ebenso natürlich durch den Raum wie die Darsteller der Hauptberichterstatter Wieser (Niklas Bardeli) und Fro (Stephan Wolf-Schönburg). Konrad selbst ist da, indem er nicht da ist."
Die Deutsche Bühne

"'Gestrichen' wird selten, zu hören ist ein vielgestaltiges Hauchen und Flirren, ein Klopfen und Zupfen und dann – teilen die Bögen zischend die Luft in zwei Teile."
Neues Deutschland

"Nicht die Darstellung der Ehehölle, deren dramatis personae gemäß Romanvorlage physisch abwesend sind, steht in der von Helmut Oehring musikalisch umgesetzten Adaption „Kalkwerk“ von Regisseur Albert Lang am Radialsystem im Vordergrund, sondern die irreparabel zerbrochene Kommunikation zwischen Außen- und Innenwelt. Sinnbildlich für die Sprachlosigkeit steht der Holzfäller Höller (Sören Canenbley), der hier gehörlos ist. Seine Gebärdensprache, die ohne Resonanz seiner Mitmenschen bleibt, wirkt expressiver als jedes gesprochene Wort. Als Vermittlerin zwischen außen und innen offenbart Oehring die Sprache als geradezu chancenlos. Diese fatale Diagnose wird auch vom rhythmisierten Sprechgesang der zugleich schauspielerisch stark geforderten Instrumentalisten des Ensemble Mosaik immer wieder zementiert."
Der Tagesspiegel

"Die Selbstreflexion des Materials, der Partitur und ihrer Realisierung nahmen, so schien es, an der katastrophischen Dynamik des Ungenügens teils – und entlang des alten Theaterparadoxes wurde das durch die Qualität der künstlerischen Ausführung zu einem Genuss für die Zuhörer. [...] Da war sie, die Brutalität des Intellekts, an die nichts heranreicht, und ihr Verlöschen."
Magazin klassik.com

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KALKWERK Textbuch im Korrektur Verlag

Im Korrektur Verlag ist das Textbuch zu KALKWERK zusammen mit Auszügen aus Helmut Oehrings Partitur und weiteren Materialien erschienen.

Helmut Oehring
KALKWERK
Musiktheater nach Thomas Bernhard, Das Kalkwerk. Textbuch Albert Lang / Irene Rudolf.

Korrektur Verlag
ISBN: 978-3-9503318-0-6



REVOLVER #26 mit einem Beitrag von Parallelaktion

Kann man Manifeste auf Bestellung schreiben? Die Filmzeitschrift REVOLVER hat befreundete Filme- und Theatermacher gebeten es zu versuchen. Die Ausgabe enthält Beiträge von Claire Denis, Apichatpong Weerasethakul, Romuald Karmakar, Gob Squad, Marina Abramovic, uva. Wir freuen uns dabei zu sein!

REVOLVER ist hier zu erwerben.